Fake-Studien auf der Spur

Paper-Mills bestechen zunehmend häufig Wissenschafts-Autoren English Language Im Wissenschafts-Magazin „Science“ der AAAS ist aktuell ein Beitrag zu neuen Trends zu Aktivitäten der sogenannten Paper-Mills erschienen. „Paper trail“ von Frederik Joelving (Science 19 JANUARY 2024 • VOL 383 ISSUE 6680 – pp 253- 255 )Online: Paper mills are bribing editors at scholarly journals, Science investigation finds | Science | AAAS Bei Paper-Mills handelt es sich um Unternehmen oder Dienste, die Forschungspapiere gegen Bezahlung für „Wissenschafts-Autoren“ veröffentlichen. Die Praxis dieser Paper-Mills, ungeprüfte Fachbeiträge über Fachmedien in Umlauf zu bringen, kann die Qualität der wissenschaftlichen Forschung beeinflussen, denn solche die Fake-Fachartikel…

Paper-Mills bestechen zunehmend häufig Wissenschafts-Autoren

English Language

Im Wissenschafts-Magazin „Science“ der AAAS ist aktuell ein Beitrag zu neuen Trends zu Aktivitäten der sogenannten Paper-Mills erschienen.

„Paper trail“ von Frederik Joelving (Science 19 JANUARY 2024 • VOL 383 ISSUE 6680 – pp 253- 255 )
Online: Paper mills are bribing editors at scholarly journals, Science investigation finds | Science | AAAS

Bei Paper-Mills handelt es sich um Unternehmen oder Dienste, die Forschungspapiere gegen Bezahlung für „Wissenschafts-Autoren“ veröffentlichen. Die Praxis dieser Paper-Mills, ungeprüfte Fachbeiträge über Fachmedien in Umlauf zu bringen, kann die Qualität der wissenschaftlichen Forschung beeinflussen, denn solche die Fake-Fachartikel werden manches mal nicht als solche erkannt und nehmen auf diese Weise Einfluss auf „echte“ Wissenschaftler und ihre Veröffentlichungen.

Hier eine Zusammenfassung des englischsprachigen Forschungs-Artikels in Science:

Die betrügerischen Paper-Mills bieten beträchtliche Geldsummen als Bestechungsgelder an, um Papiere zur Veröffentlichung anzunehmen. Schätzungen zufolge generieren diese illegalen Aktivitäten jährlich Millionen von Dollar und erfordern daher die dringende Aufmerksamkeit von Verlagen und Fachzeitschriften. Als Reaktion darauf werden verschiedene Maßnahmen ergriffen, um diesem weit verbreiteten Problem entgegenzuwirken und die Integrität wissenschaftlicher Forschung und Veröffentlichung zu schützen.

Ein wesentlicher Schritt, den Verlage und Fachzeitschriften inzwischen als Gegenmaßnahme unternehmen, ist die Einrichtung und Stärkung von Teams für „Forschungsintegrität“. Diese Teams werden gestärkt, um ihre Fähigkeiten zur Identifizierung und effektiven Bekämpfung betrügerischer Aktivitäten, die von den Paper-Mills inszeniert werden, zu verbessern. Darüber hinaus ziehen Verlage aktiv gefakte Papiere zurück, manchmal in großen Mengen, um diesem schädlichen Trend entgegenzuwirken. Darüber hinaus werden erhebliche Investitionen in „Screening-Tools“ getätigt, die speziell entwickelt wurden, um gefälschte Papiere zu identifizieren und jede Beteiligung Dritter an diesen betrügerischen Aktivitäten aufzudecken.

Um dieses Problem wirksam zu bekämpfen, arbeiten Verlage mit Branchenexperten und renommierten Organisationen wie Retraction Watch zusammen. Retraction Watch ist ein Weblog (https://retractionwatch.com/), der über Widerrufung und Zurücknahme von wissenschaftlichen Arbeiten und verwandten Themen berichtet.

Dieser kooperative Ansatz unterstützt eine umfassende Untersuchung und ermöglicht gemeinsame Anstrengungen zur Bewältigung von Fällen, in denen Dritte an der Veröffentlichung von „Fake-Papers“ beteiligt sind.

Solche proaktiven Maßnahmen unterstreichen das Engagement der Branche zur Identifizierung und Beseitigung jeglicher Beteiligung Dritter an gefälschten Papieren und damit zur Wahrung der Integrität wissenschaftlicher Forschung und Veröffentlichung.

Die potenziellen Konsequenzen der Veröffentlichung gefälschter Papiere in renommierten Fachzeitschriften sind weitreichend und tiefgreifend. Erstens schädigt die Veröffentlichung dieser betrügerischen Papiere die wissenschaftliche Integrität, die die gesamte Forschungsgemeinschaft trägt. Ein solcher Vertrauensbruch kann langanhaltende Auswirkungen haben und das Vertrauen in die Forschungsliteratur insgesamt untergraben. Darüber hinaus haben gefälschte Papiere das Potenzial, Forscher und Praktizierende in die Irre zu führen, was zu fehlerhaften Schlussfolgerungen auf der Grundlage unzuverlässiger Informationen führen kann. Dies führt nicht nur zur Verschwendung wertvoller Ressourcen wie Zeit und Finanzierung, sondern kann auch den Fortschritt legitimer Forschung behindern.

Darüber hinaus kann die Veröffentlichung gefälschter Papiere den Ruf von Fachzeitschriften, Verlagen und beteiligten Forschern schädigen und schwerwiegende Folgen wie den Verlust von Finanzierung, eingeschränkte Berufsmöglichkeiten und andere negative Auswirkungen haben. In einigen Fällen sind die Probleme so weit eskaliert, dass es zu rechtlichen Konsequenzen, einschließlich Klagen und möglichen strafrechtlichen Anklagen gekommen ist. Daher ist es unerlässlich, der Bewältigung dieser Problemlage Priorität einzuräumen und wirksame Maßnahmen zu ergreifen, um die Integrität wissenschaftlicher Forschung und Veröffentlichung zu gewährleisten.

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On the trail of fake studies

Paper mills are increasingly bribing science writers

The AAAS science magazine „Science“ has recently published an article on new trends in paper mill activities.

„Paper trail“ by Frederik Joelving (Science 19 JANUARY 2024 – VOL 383 ISSUE 6680 – pp 253- 255 )
Online: Paper mills are bribing editors at scholarly journals, Science investigation finds | Science | AAAS

Paper mills are companies or services that publish research papers for „scientific authors“ in return for payment. The practice of these paper mills of circulating unverified specialist articles via specialist media can influence the quality of scientific research, as such fake specialist articles are sometimes not recognized as such and in this way influence „real“ scientists and their publications.

Here is a summary of the research article in Science:

The fraudulent paper mills offer substantial sums of money as bribes to accept papers for publication. These illegal activities are estimated to generate millions of dollars annually and therefore require the urgent attention of publishers and journals. In response, various measures are being taken to counter this widespread problem and protect the integrity of scientific research and publication.

A key step that publishers and journals are now taking as a countermeasure is the establishment and strengthening of „research integrity“ teams. These teams are being strengthened to improve their ability to identify and effectively combat fraudulent activities orchestrated by paper mills. In addition, publishers are actively withdrawing fake papers, sometimes in large quantities, to counter this damaging trend. In addition, significant investment is being made in „screening tools“ specifically designed to identify fake papers and detect any third-party involvement in these fraudulent activities.

To combat this problem effectively, publishers are working with industry experts and reputable organizations such as Retraction Watch. Retraction Watch is a weblog(https://retractionwatch.com/) that reports on the retraction and withdrawal of scientific papers and related issues.

This cooperative approach supports a comprehensive investigation and enables joint efforts to deal with cases in which third parties are involved in the publication of „fake papers“.

Such proactive measures underscore the industry’s commitment to identifying and eliminating any third party involvement in falsified papers and thereby safeguarding the integrity of scientific research and publication.

The potential consequences of publishing fraudulent papers in prestigious journals are far-reaching and profound. First, the publication of these fraudulent papers damages the scientific integrity that sustains the entire research community. Such a breach of trust can have long-lasting effects and undermine confidence in the research literature as a whole. Furthermore, fraudulent papers have the potential to mislead researchers and practitioners, leading to erroneous conclusions based on unreliable information. This not only leads to a waste of valuable resources such as time and funding, but can also hinder the progress of legitimate research.

In addition, the publication of falsified papers can damage the reputation of journals, publishers and researchers involved and can have serious consequences such as loss of funding, restricted career opportunities and other negative effects. In some cases, problems have escalated to the point of legal consequences, including lawsuits and possible criminal charges. It is therefore essential to prioritize addressing these issues and to take effective measures to ensure the integrity of scientific research and publication.

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